Notebookspeicher - Erklärung der Fachbegriffe rund um Notebook-Speicher.

Notebookspeicher - Fachbegriffe

Eine kleine Übersicht mit kurzer Erklärung zu Fachbegriffen rund um Notebookspeicher.

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DDR (Double Data Rate Memory)

Weiterentwicklung der SDRAM-Technik (siehe unten). Daten werden sowohl bei der ab- als auch bei der aufsteigenden Flanke des Taktsignals übertragen. Damit wird eine doppelt so große Bandbreite wie bei herkömmlichem SDRAMs erzielt. Mit DDR-SDRAM wird die Taktfrequenz des Speichers verdoppelt, ohne die Taktrate zu erhöhen.

DIMM (Dual In-line Memory Module)

Unter einem DIMM versteht man eine Leiterplatte mit Goldkontakten und Speicherbausteinen. Ein DIMM entspricht weitgehend einem SIMM, jedoch mit folgendem wichtigen Unterschied: die Metall-Leitungen auf den beiden Seiten eines SIMMs sind elektrisch miteinander verbunden. Dagegen sind die Leitungen auf den beiden Seiten eines DIMMs elektrisch voneinander unabhängig.

DRAM (Dynamic Random-Access Memory)

DRAM ist die häufigste Bauweise von Arbeitsspeicher. Ein DRAM kann Daten nur für eine kurze Zeit zwischenspeichern. Um die Daten zu erhalten, muss der DRAM in regelmäßigen Abständen aktualisiert werden. Ohne diese regelmäßige Aktualisierung gehen die gespeicherten Daten verloren.

MegaByte (MB)

MegaByte ist der am häufigsten verwendete Begriff für die Beschreibung der Größe von Speichermodulen. 1 MB entspricht 1 Byte × 1.024 * 1.024 = 1.048.576 Byte.

MicroDIMM (Micro Dual In-Line Memory Module)

MicroDIMMs sind kleiner als SODIMMs und werden aufgrund ihrer kleinen Bauform vorwiegend in Sub-Notebooks verwendet.

Motherboard

Für den Begriff Motherboard gibt es viele Bezeichnungen: Mainboard, Hauptplatine, Logikplatine, Platine oder Computerplatine.

Das Motherboard ist die wichtigste Platine in einem Computer und enthält normalerweise die Steckplätze für den Prozessor, den Arbeitsspeicher und die E/A-Funktionen (Ein-/Ausgabe) (oder besitzt entsprechende Erweiterungssteckplätze dafür).

RAM (Random-Access Memory)

RAM (siehe auch Speicher) ist eine Speicherzellenkonfiguration, die die Daten zur Verarbeitung durch eine Zentraleinheit (Prozessor, CPU) speichert. Random bedeutet, dass der Prozessor die Daten von einer beliebigen Adresse im RAM abrufen kann.

RIMM™

RIMM™ ist ein durch eine eingetragene Marke geschützter Name für ein Rambus-Speichermodul. Ein RIMM entspricht der DIMM-Bauform und überträgt 16 Bit an Daten gleichzeitig.

SDRAM (Synchronous DRAM)

SDRAM ist eine DRAM-Technologie, bei der Signaleingang und Signalausgang auf einem Speicherchip mithilfe eines Taktsignals synchronisiert wird. Das Taktsignal ist auf den Prozessortakt abgestimmt. Die Zeitsteuerung ist bei den Speicherchips und dem Prozessor daher synchron. Durch synchrones DRAM wird Zeit beim Ausführen von Befehlen und beim Übertragen von Daten eingespart, so dass die Gesamtleistung des Computers steigt.

SODIMM (Small-Outline Dual In-line Memory Module)

Das S0DIMM ist eine erweiterte Version eines Standard-DIMMs. Es ist kleiner und dünner als ein DIMM und wird vorwiegend in Notebooks verwendet. Ein Small-Outline-DIMM mit 72 Pins ist etwa halb so lang wie ein SIMM mit 72 Pins. SODIMMs mit 144 und 200 Pins sind derzeit die gebräuchlichsten Speichermodule.

Speicher

Unter Speicher versteht man i.a. den sogenannten Arbeitsspeicher eines Computers. Der Arbeitsspeicher speichert vorübergehend Daten und Anweisungen für den Prozessor. (siehe oben RAM)

Speicherbank

Eine Speicherbank ist eine logische Einheit des Arbeitsspeichers im Computer, deren Größe durch den Prozessor bestimmt wird. Für einen 32-Bit-Prozessor sind beispielsweise Speicherbänke erforderlich, welche 32 Bit an Daten gleichzeitig bereitstellen. Eine Bank kann ein oder mehr Speichermodule umfassen.




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